Regeln
OPD - In aller Kürze
OPD steht für die Offene Parlamentarische Debatte und ist ein deutsches (Tübinger) Format.
Regierung versus Opposition
Im OPD-Format treten zwei Teams a 3 Redner (Regierung und Opposition)
gegeneinander an: Jede Fraktion hat einen einleitenden Redner, einen
ausführenden Redner und einen Schlussredner, dessen Aufgabe es
ist, die Debatte aus der jeweiligen Perspektive zusammenzufassen.
Redezeit: Sieben Minuten pro Person, Reden immer im Wechsel
Hier ist das Publikum gefragt...
Der Clue des OPD-Formats sind Freie Redner, die als Publikum der
Debatte zu betrachten sind und die die Debattanten überzeugen
müssen. In dreieinhalb minütigen Reden stellen sich die
Freien Redner auf eine der beiden Seiten und unterstützen diese
mit neuen Argumenten.
Detailliertes Regelwerk
BPS - In aller Kürze
BPS steht für British Parliamentary Style und ist ein
angelsächsisches Debattierformat, das zur Ausfechtung von
Pro&Contra gedacht ist.
Zwei Regierungen und zwei Oppositionen treten gegeneinander an
Im Gegensatz zu dem OPD-Format gibt es im BPS keine Freien Redner,
dafür aber zwei Regierungen und zwei Oppositionen. Diese
Aufteilung macht es besonders kompliziert, da nämlich vier
Mannschaften um die beste Ausführung zweier Positionen
kämpfen. Die beiden Regierungsparteien bereiten sich
unabhängig voneinander vor und müssen neben der
Überzeugung für die eigene Position auch noch besser als die
andere Regierungspartei für diese werben.
Diese Gradwanderung bedarf einer guten Sachkenntnis und viel Feingefühl.
Detailliertes Regelwerk